In die Stadt

Lübeck erleben

Hey Zusammen,

nachdem wir unseren ersten gemeinsamen Kurztrip am Timmendorfer Strand begonnen hatten und bereits eine kleine Stippvisite in Travemünde eingelegt hatten, sind wie dann endlich zu unserem zweiten Ziel gefahren: Lübeck. Hier haben wir privat noch das Wochenende dran gehangen, um uns diese wunderschöne Stadt einmal anzuschauen.

Unser erstes Mal im Airbnb

Unser Airbnb und das Flubdub

Im Vorfeld hatte ich Marcel dazu überredet, doch mal eine Unterkunft bei Airbnb in Lübeck zu buchen. Marcel war erst sehr skeptisch. Als er jedoch die App erstmal heruntergeladen hatte, die Preise und die Möglichkeit ganze Unterkünfte zu buchen gesehen hatte, war er Feuer und Flamme. Der Druck war nun natürlich hoch, dass es wirklich gut sein musste. Ich wusste, sonst würden wir nie wieder etwas bei Airbnb buchen. Also hatten wir uns im Vorfeld zentrale Wohnungen angeschaut und sind dabei auf die wunderschöne Wohnung von Oliver, der FeWo Domviertel, gestoßen. Und was sollen wir Euch sagen: Es war ein absoluter Volltreffer! Oliver war ein extrem netter (und noch etwas neuer) Gastgeber. Mittlerweile ist er sogar schon zum Superhost aufgestiegen. Das wundert uns nicht. Es war super unkompliziert und fantastisch bei ihm zu wohnen. Die Wohnung war frisch renoviert und stilvoll eingerichtet. Wir fühlten uns auf Anhieb wohl. Oliver begrüßte uns auch noch persönlich und lud uns zu ihm in seine Kneipe Flubdub auf ein Bier ein. Dazu später mehr…

Der erste Abend in Lübeck war länger als gedacht

Wie es ja immer so ist, hielt es uns nicht lange in der Wohnung. Wir wollten Lübeck erkunden! Erstmal waren wir zufuß unterwegs und schauten uns ein bisschen die Stadt an. Da wir noch ziemlich satt von unserem Burger von Burger Patty waren, haben wir uns gegen einen Besuch im Restaurant entschieden. Als es dann langsam dunkel wurde, entdeckten wir noch das Volks- und Erinnerungsfest in Lübeck. Angezogen wie die Motten vom Licht, schlenderten wir langsam einmal über den Platz. Nur um mal wieder festzustellen, dass wir ziemlich spät dran waren und die meisten Buden bereits geschlossen hatten. Trotzdem ergatterten wir noch einen obligatorischen Schoko-Frucht-Spieß, ohne den jede Kirmes unvollständig ist. 🙂 Wir entschieden, dass wir früh ins Bett gehen wollten, um am nächsten Tag fit für eine Sightseeingtour deluxe zu sein. Also machten wir uns auf den Weg nach Hause. Dann entdeckten wir, dass Olivers Kneipe Flubdub direkt unter unserem Airbnb war. Ein Blick hinein verriet uns, dass es gut besucht war. Wir schauten uns an und wussten: Eigentlich sollten wir ins Bett. Aber es ist unhöflich der Einladung nicht nachzukommen. Also ab und rein da.

Leute, ich weiß nicht wie es passiert ist, aber nachdem Oliver uns mit seinen absolut fantastischen Gastgeberqualitäten bezierst hatte, verging die Zeit auf einmal wie im Flug. Marcel starb irgendwann neben mir vor Hunger. Nachdem auch die letzte Snackschale vernichtet worden war, schickte Oliver einen Stammkunden los, um uns eine Currywurst zu holen – auf Olivers Kosten. =) Sowas haben wir wahrlich noch nie erlebt. Es war ein unglaublicher und unvergleichlicher Abend. Wir haben getrunken, gefeiert, mit neuen Bekanntschaften um neue Runden gewürfelt – wir waren sofort in die Flubdub-Familie aufgenommen worden. Von so einer herzlichen und authentischen Behandlung  hatten wir bei einer Airbnb-Unterkunft oft gelesen und jetzt erfuhren wir sie am eigenen Leib. Als mich dann Marcel – der sich in der Zwischenzeit dankbarerweise meiner alkoholischen Getränke angenommen hatte – aus kleinen und müden Augenschlitzen anschaute, war klar, dass wir langsam mal ins Bett sollten. Der Weg war zum Glück nicht weit – einfach die Treppe hoch, dann links und ins Bett fallen. Zu mehr waren wir nicht mehr in der Lage.

Sightseeingtour deluxe – an Land und zu Wasser

Stefanie in freier Wildbahn 😀

Am nächsten Morgen machten wir uns unser Frühstück selbst, da im Airbnb natürlich Selbstversorgung angesagt war. Nachdem wir gestärkt waren, ging es los. Ich hatte ein klares Ziel: Eine Sightseeingtour, um einen guten Überblick über Lübeck zu bekommen. Sonst erkunden wir Städte auch gerne auf eigene Faust, aber bei nur zwei Tagen Zeit, entschieden wir uns für die komprimierte Variante. Nachdem wir festgestellt hatten, dass wir auch ein Kombiticket für eine Bustour und einer Schiffstour auf der Trave erstehen können, haben wir uns natürlich für die deluxe Version einer Sightseeingtour entschieden. Im Bus nach ganz oben, festgestellt, dass es regnet, also schnell wieder runter. Einmal durch Lübeck gefahren mit einer – man kann es leider nicht anders sagen – furchtbaren Audiospur.

Vom Schiff, hat was von einem Herzen

Wir waren nicht so angetan, aber Lübeck selbst kann ja nichts dafür. Nach einem kleinen Stopp in dem Café Barcio Lübeck, wo wir uns bei einem sehr leckeren Latte Macchiato aufwärmten, ging es dann ins Schiff. Hier war ein Touristenführer an Bord und es war auch wesentlich besser und informativer als die Fahrt im Bus. Auf der Trave dahin zu schippern hat uns wirklich gut gefallen. Es kam dann auch langsam die Sonne wieder heraus.

Danach nahmen wir noch Lübecks wohl bekanntesten Exportschlager – Niederegger – in Augenschein. Es sei Euch gesagt, ein Besuch im Café Niederegger lohnt sich sehr! Wir haben Marzipan und Schokolade in aller Art, Form und Weise gekauft, die man sich so vorstellen kann. Ganz besonderer Favorit ist für mich der Marzipan Cappuccino. <3 Der Wahnsinn!

Entlang der Obertrave

Als gerade die Sonne so richtig hinter den Wolken hervorkam und auch für längere Zeit vom Himmel scheinen wollte, sind wir noch nach oben in den Turm der Petrikirche gegangen. Dies kostet zwar Eintritt, ist aber seinen Preis wert, wenn man Lübeck einmal von oben betrachten möchte oder – wie im unseren Fall – auch mit der Kamera festhalten möchte.

Danach haben wir uns noch ein bisschen durch die Stadt treiben lassen, Fotos gemacht und sind irgendwann voll mit neuen Eindrücken zurück in unsere Übergangswohnung gegangen.

Abends in Lübeck

Blick auf den Lübecker Dom

Nachdem wir so viel gelaufen waren, hatten wir natürlich Hunger. Wir haben uns auf Tapas geeinigt und haben daher für den abendlichen Restaurantbesuch das Cafe & Bar Celona Lübeck ausgesucht. Leider mussten wir wirklich sehr lange warten. Die Tapas waren dafür aber sehr lecker. Das nette Personal hat es dann rausgerissen, aber wirklich rundum zufrieden waren wir nicht. Da wir zu ungeduldig waren, um darauf zu warten noch einen Cocktail zu bestellen, beschlossen wir zu zahlen und zu gehen. Da wir so gute Erfahrungen in dem Café Barcio Lübeck am Nachmittag gemacht hatten, schlenderten wir dorthin, um noch zwei leckere Cocktails zu schlürfen. Danach waren dann auch bei uns die Energiereserven soweit aufgebraucht, dass wir uns nur noch ins Bett sehnten. Am nächsten Tag stand ja eine lange Heimfahrt an, sodass die Vernunft siegte.

Unsere Empfehlungen

Hotel

Da wir nicht in einem klassischen Hotel abgestiegen sind, können wir Euch hier keine Empfehlung geben. Wer jedoch auf Airbnb Lust hat und nach einer wunderschönen Wohnung mit einem sehr netten und geselligen Host sucht, der ist bei Oliver in seiner FeWo Domviertel genau richtig.

Restaurants

Einziges von uns besuchtes Restaurant war das Cafe & Bar Celona Lübeck. Das Essen ist lecker, aber wie auch die Bewertungen bei den gängigen Portalen zeigen, ist hier noch wirklich Luft nach oben. Daher ist dies nicht unbedingt eine Empfehlung von uns. Laut Oliver soll aber der Kartoffelkeller eine absolute Empfehlung sein. Wir werden es bei unserem nächsten Besuch in Lübeck selbst testen und dann natürlich berichten. 🙂

Reiseziel

Lübeck ist wirklich eine wunderschöne Stadt, die bei jedem mal auf der Reiseliste stehen sollte. Gut verbinden lässt sich der Besuch mit einem Abstecher an den Timmendorfer Strand oder nach Travemünde. Langweilig wird es einem hier in der Gegend auf jeden Fall nicht. Für die Sportler unter Euch soll noch erwähnt sein, dass man in Lübeck und Umgebung natürlich sehr gut Fahrrad fahren kann. Aber auch Kanuten können hier auf der Trave und Wakenitz auf ihre Kosten kommen.

Von uns gibt es eine klare Empfehlung für Lübeck. Wir haben uns auf Anhieb ein bisschen in Lübeck verliebt und für uns steht fest, dass wir definitiv wiederkommen. Vielleicht sieht man sich ja dort?

Die zwei Reisenden,

Stefanie und Marcel

 

Angebote
Dein Vertrauen ist uns sehr wichtig: Dieser Artikel enthält Empfehlungs-Links. Wenn du über diese Links etwas kaufst oder buchst, erhalten wir eine kleine Provision. Dir entstehen dadurch keine Mehrkosten und du kannst so unsere Arbeit ganz einfach unterstützen. Ein riesiges Dankeschön, Stefanie & Marcel.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*