In den Freizeitpark

Heide Park Soltau – 2 Tage Adrenalin-Kicks

Hallo Zusammen,

dass wir bekennende Freizeitpark-Fans sind, haben wir ja schon das ein oder andere Mal erwähnt. Insbesondere das Phantasialand liegt uns ja, möglicherweise wegen unserer perfekten Wohnlage, sehr am Herzen. Anfang Mai haben wir uns aber einen anderen Freizeitpark aus unserer Kindheit mal wieder näher angeschaut: Das Heide Park Resort in Soltau. Und damit wir uns auch nichts entgehen lassen mussten, haben wir uns direkt eine Sonderaktion gebucht: 2 Tage Parkeintritt inkl. Übernachtung und Verpflegung im Holiday Camp. Zum Holiday Camp haben wir gesondert berichtet. Hier nun unser Beitrag über den Heide Park. 🙂

Rasanter Start mit der Krake

Durch unsere Übernachtung im Holiday Camp durften wir bereits eine halbe Stunde vor den regulären Öffnungszeiten in den Park. Für die Besucher sind jeden Tag 2 Attraktionen verfrüht geöffnet. Wir starteten erstmal mit drei Runden Krake hintereinander – Sitzenbleiben war ein Luxus den geringen Besucherzahl – und sonnten uns beim Lift, nur um dann mit viel Adrenalin und Geschrei (also in meinem Fall, Marcel hat gelacht) in den Schlund des Monsters zu stürzen. Das Wetter war fantastisch und wir fingen an den Park zu erkunden.

Pflicht war zunächst der Fluch der Dämonen. Ich war skeptisch, da Schrauben meinem Magen immer sehr zusetzen, aber das Gleiten durch die Schrauben und die wirklich angenehme, aber dennoch atemberaubende Fahrt war genau das Richtige, um den Adrenalinspiegel aufrecht zu erhalten und meinen Magen nicht vollkommen aus dem Konzept zu bringen.

Im freien Fall nach unten

Eines meiner Highlights in jedem Freizeitpark, der es bietet, sind Freefall Tower. Da muss sich der Heide Park mit Scream nun wirklich nicht verstecken. Mit 103 Metern und freie Sicht über die Heide hat man eine Runde Panoramablick, dann geht es ungebremst 80 Meter in die Tiefe. Da blieb mir tatsächlich der Schrei im Hals stecken. Da es extrem leer im Park war, haben wir uns das Vergnügen mehrfach gegönnt. Das ist wirklich ein großer Spaß! Für die kleinen Freizeitpark Besucher gibt es die kleine Tochter von Scream: Screamy. Danach ging es auf eine überraschend schnelle Bobbahn, die wir tatsächlich vorerst belächelt hatten. Aber die Bobbahn macht wirklich Spaß. Sie ist für Groß und Klein geeignet und hat noch immer sein ganz eigenen Charme.

Rasante Fahrten für starke Nerven

Einer meiner absoluten Spaßbahnen ist die Desert Race, bei der man zu Beginn direkt und ziemlich unvermittelt auf 100 km/h in 2,4 Sekunden geschossen wird. Danach geht es rasant durch Kurven mit ein paar Hügeln, die einen aus dem Sitz heben. Die Fahrt erinnert sehr an den Multilaunch Coaster Taron aus dem Phantasialand. Desert Race ist vom gleichen Hersteller und hat viele Ähnlichkeiten mit Taron (obwohl es nicht ganz mit Taron mithalten kann) – es ist in jedem Fall ein Muss im Heide Park. Zwei Bahnen, die nur Marcel ausprobiert hat, waren Big Loop und Limit. Bei Big Loop war mit vom Anblick der Loopings und Schrauben, die wirklich schön anzusehen sind, direkt schlecht. Und Limit ist quasi die Black Mamba aus dem Phantasialand, bei der mein Magen bereits vollkommen versagt hat. Ich habe also geflissentlicht verzichtet. Marcel hatte aber seinen Spaß. 😉 Wer es entspannter mag (wie ich manchmal zumindest) und Kinder mit dabei hat, dem sei neben der schon erwähnten Bob Bahn der Grottenblitz empfohlen. Ein schöner Spaß, der nicht zu aufregend ist, aber rasant genug, um Fahrspaß zu vermitteln. In die gleiche Kategorie mit viel Spaß gehört die Wildwasserbahn, bei der man doch ziemlich nass wird. Also besser drüber nachdenken, wann man hier eine Fahrt einplant. 🙂

Panoramafahrten bei bestem Wetter

Zugegeben, wir hatten extremes Glück, denn bei unseren beiden Tagen stimmte alles: Das Wetter war vorbildlich mit strahlender Sonne, bis zu 22 Grad und Blumen überall. Hinzukam, dass es sehr leer war und wir daher niemals länger als 10 Minuten auf eine Fahrt warteten, was natürlich extrem komfortabel ist und den Spaßfaktor eines Freizeitparks extrem in die Höhe schraubt. Noch dazu besticht der Heide Park durch ein tolles Park-Feeling, was einem Naherholungsgebiet schon sehr nah kommt. Den schön angelegten Park kann man durch mehrere Panoramafahrten erleben und genießen. Von oben kann man den Park durch den Panorama-Turm betrachten. Durch verschiedene Bereiche des Parks kommt man mit verschiedenen Attraktionen: Die Panorama-Bahn, die Monorail-Bahn, den Heide Park Express und die Flossfahrt. Wenn sich der Magen mal erholen muss, oder man einfach ein bisschen durchschnaufen möchte, dann sind die Attraktionen sehr zu empfehlen. Favorit von uns war die Monorail-Bahn, die einen um den See und durch verschiedene Themengebiete führt. Außerdem gibt es noch einige Attraktionen – wir können hier einfach nicht alle nennen – wie das Rafting, Captains Turn oder die Oldtimer-Fahrt, die ebenfalls entspannt sind, sich für Kinder sehr gut eignen und eine Fahrt, oder zwei, wert sind.

Neuigkeiten des Heide Parks

Ganz neu in 2018 wurde das Pepper Pig Land eröffnet, was sich vor allem an die kleinsten Besucher richtet und wirklich wunderschön gestaltet ist. Für die Teenager empfiehlt sich der Themenpark “Drachenzähmen leicht gemacht”. Auch dieser Bereich besticht durch seine stimmige Gestaltung mit Drachen und allen voran Ohnezahn (Ich liiiiieeeeebe Ohnezahn!!! <3). Ein großen Wehmutstropfen mussten wir, trotz der wirklich perfekten Zeit, leider vergießen. Die Colossos, eine der größten Bahnen im Heide Park, wird derzeit neu thematisiert und war geschlossen. Sie eröffnet 2019 wieder.

Ihr könnt Euch sicher sein, allein hierfür kommen wir sehr gerne wieder in das Heide Park Resort. Vielleicht probieren wir dann mal das Abenteuer-Hotel, oder quartieren uns wieder im Holiday Camp ein. Wir können dieses Sonderangebot allen Freizeitparkfans und Familien nur empfehlen. Es war eine wunderschöne Zeit, für einen erschwinglichen Preis inkl. Verpflegung mit vielen Adrenalin-Kicks und einem frühlingshaften Freizeitpark-Feeling, was wir jederzeit wiederholen würden.

Habt Ihr Empfehlungen, welchen Freizeitpark sich auch nicht entgehen lassen darf? Wir freuen uns immer über Tipps.

Die zwei Reisenden,

Stefanie und Marcel

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