In die Stadt

Eiskaltes Wien im Februar

Hey Zusammen,

ebenso wie im Herbst letztes Jahr in Barcelona, wurde ich auch im Februar diesen Jahres zu einem medizinischen Kongress nach Wien geschickt. Da Wien eines meiner und Marcels absoluten “Must Travel”-Ziele war, konnte Marcel mich begleiten und wir durften das gesamte Wochenende dort verbringen.

Wenn Reisen zum Abenteuer wird

Da ich viel beruflich fliege, bin ich ziemlich entspannt, wenn es um Themen wie Check-in, Flug erwischen und das Reisen hin und zurück um Flughafen angeht. Oft sehr zu Marcels Leidwesen, da ich teilweise auch relaxter bin, als mir gut tut. 😉 Dabei sei aber gesagt, dass ich nie einen Flug verpasst habe… es war bisweilen nur ziemlich knapp und stressig. 🙂

Bei unserer Wien-Reise war allerdings der Wurm drin. Es fing damit an, dass Marcel Partner Plus Tickets der Lufthansa scheinbar in der Zwischenzeit von der Lufthansa storniert worden waren, darüber aber keine Nachricht vorlag. So fand ich mich dabei wieder, abends um 23 Uhr Tickets für den nächsten Tag um 06:30 zu ganz günstige Konditionen (-nicht!) auf Firmenkosten in Absprache mit meinem Chef telefonisch zu buchen. Vorangegangen war natürlich ein 60-minütiges Gespräch, um die Situation erstmal zu ergründen. Zudem ein halber Herzinfakt auf Marcel Seite und üble Bauchschmerzen auf meiner Seite, gepaart mit leichten bis mittelschweren Schimpftiraden auf das Office meiner Firma.

Servicewüste Touristeninformation Wien Airport

Nachdem dann alles geklärt war, konnten wir am nächsten Morgen entspannt nach Wien fliegen. Dort angekommen, hatten wir uns 3 Tagestickets für den öffentlichen Nahverkehr “Vienna City Card” über GetYourGuide gebucht [Unbezahlte Werbung]. Diese sollten wir nur noch bei der Touristeninformation abholen – ganz einfach… Eigentlich! Hier die Aktion „Bahntickets“ in 12 Schritten:

  1. Bei der Warteschlange der Touristeninformation angestellt. Wir hatten vor noch schön mit Blick auf die Wiener Skyline Frühstücken zu gehen, bevor ich zum Kongress aufbrechen wollte. Die Zeit drängte also etwas. Wir kamen aber recht zügig dran.
  2. Kurz den Sachverhalt geschildert, da erklärte uns die Frau, dass der Schalter gegenüber dafür zuständig sei.
  3. Okay, also leicht genervt dann dort hin. Hier gab es immerhin keine Warteschlange.
  4. Kurz den Sachverhalt geschildert, erklärte uns der nette Mann, dass die Frau gegenüber am Schalter (wo wir gerade gewesen waren) dafür zuständig sei.
  5. Okay, kurz Durchatmen, Umdrehen, die lange Warteschlange begutachten… Marcel war begeistert.
  6. Das zweite Mal bei der Touristeninformation angestellt.
  7. Mit ziemlich genervter Laune der guten Frau den Sachverhalt abermals geschildert. Die Dame wies uns darauf hin, dass wir mit dem Voucher fahren dürften.
  8. Nun gut, wir sind also sehr skeptisch zur Bahn und haben direkt mal ein Mitarbeiter der Bahn gefragt. Natürlich war der Voucher kein gültiges Ticket.
  9. Das dritte Mal bei der Touristeninformation mit langer Warteschlange anstellen war angesagt.
  10. Meinen Freund von einer anderen Seite kennenlernen. Marcel stauchte tatsächlich die gute Damen zusammen (mir blieb der Mund offen stehen, das kannte ich von meinem ausgeglichenen und ruhigen Freund gar nicht).
  11. Und Tada – Alle guten Dinge sind drei: Es wurde ein Scanner geholt und der Barcode eingescannt.
  12. Wir erhielten unsere Tickets!!!

Hatte auch nur 1,5 Stunden gedauert… Das Frühstück konnten wir uns schenken. Es ging nur noch ins Hotel, Gepäck abgeben und los zum Kongress. Mit ziemlich viel Hunger.

Eiskaltes und wunderschönes Wien

Da wir Mitte Februar unsere Reise antraten, war schon klar, dass wir nicht mit milden Temperaturen rechnen konnten. Mit Höchsttemperaturen von -2 °C hatten aber selbst wir nicht gerechnet. Also hieß es das Sightseeing so zu optimieren und mit Aufwärmpausen zu füllen, um nicht einzufrieren. Über unsere kulinarischen Erlebnisse in Wien werden wir gesondert berichten. Hier findet Ihr nun eine Auswahl der schönsten Bilder unserer Sightseeing-Stopps:

Unser Wien-Highlight und absolute Empfehlung ist Schloss Schönbrunn, wo man auf dem ausladenden und opulenten Anwesen mehrere Stunden verbringen kann. Wir sind uns sicher, dass ein warmer Frühlingstag hier fantastisch sein muss.

Wien wir kommen wieder

Obwohl wir trotz der eisigen Temperaturen eine wundervolle Zeit hatten, ist für uns beide klar, dass wir nochmal nach Wien kommen, um die schönen Gärten und Parks in voller Blüte bewundern zu können. Habt Ihr Empfehlungen für uns, was wir vielleicht bisher verpasst haben oder Geheimtipps, was man definitiv in Wien gesehen haben muss? Wir freuen uns auf Eure Kommentare!

Die zwei Reisenden,

Stefanie und Marcel

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